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EU Aquaculture Assistance Mechanism

Description

Die weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln nimmt zu, und es bestehen nach wie vor ernsthafte Fragen, ob das Angebot nachhaltig gesteigert werden kann. Eine Ausdehnung an Land ist möglich, kann jedoch den Klimawandel und den Verlust an biologischer Vielfalt verschärfen und die Erbringung anderer Ökosystemleistungen gefährden. Da Lebensmittel aus dem Meer nur 17 % der derzeitigen Erzeugung von essbarem Fleisch ausmachen, stellen wir die Frage, wie viel Lebensmittel wir erwarten können, dass die Ozeane bis 2050 nachhaltig produzieren. Hier werden die wichtigsten zur Nahrungsmittelerzeugung genutzten Sektoren der Meeres- und Wildfischerei, der Fischzucht und der Muschelzucht untersucht, um „nachhaltige Versorgungskurven“ zu schätzen, die ökologische, wirtschaftliche, regulatorische und technologische Zwänge berücksichtigen. Wir überlagern diese Angebotskurven mit Nachfrageszenarien, um die künftige Erzeugung von Meeresfrüchten zu schätzen. Wir stellen fest, dass essbare Lebensmittel aus dem Meer im Rahmen unserer geschätzten Nachfrageverschiebungen und Angebotsszenarien (die auf politische Reformen und technologische Verbesserungen zurückzuführen sind) bis 2050 um 21 bis 44 Mio. Tonnen steigen könnten, was einem Anstieg um 36-74 % gegenüber den derzeitigen Erträgen entspricht. Dies entspricht 12-25 % des geschätzten Anstiegs des gesamten Fleisches, das benötigt wird, um bis 20 509,8 Milliarden Menschen zu ernähren. In allen drei Sektoren sind die Zuwächse wahrscheinlich, bei der Marikultur jedoch am ausgeprägtesten. Ob dieses Produktionspotenzial nachhaltig genutzt wird, hängt von Faktoren wie politischen Reformen, technologischer Innovation und dem Ausmaß künftiger Nachfrageverlagerungen ab.

Details

Original Author(s)
Costello, Christopher
Cao, Ling
Gelcich, Stefan
Cisneros-Mata, Miguel Á.
Free, Christopher M.
Froehlich, Halley E.
Ishimura, Gakushi
Maier, Jason
Macadam-Somer, Ilan
Mangin, Tracey
Melnychuk, Michael C.
Miyahara, Masanori
de Moor, Carryn L.
Naylor, Rosamond L.
Nøstbakken, Linda
Ojea, Elena
O'Reilly, Erin
Parma, Ana M.
Plantinga, Andrew J.
Thilsted, Shakuntala H.
Lubchenco, Jane
Topic(s)
Daten und Überwachung, Umweltverträglichkeit
Geographical Coverage
International
Date
August 19, 2020
Source